Die verschiedenen Cellulite-Typen und ihre Ursachen

Die Stauungscellulite entsteht in der Regel durch lymphatische Stauungen im Unterhautgewebe, weswegen sie an eine Orangenhaut erinnert. Sie wird auch Cellulite Grad 1 genannt; Dellen entstehen hier nur, wenn die Haut zusammengezogen wird. Bei diesem Cellulite-Typ werden in der Regel mit Sport, Diät und der Saugrollmassage (Endermologie) gute Ergebnisse erzielt.

Schwieriger ist es, die schlaffe Cellulite zu behandeln, die durch eine weiche, lasch wirkende Haut gebildet wird. Hier haben die Damen oft das Gefühl, sie würden über “überschüssige Haut“ verfügen. Das Gewebe am Körper “wackelt“ beim Laufen, es fasst sich weich und leer an.

Als Ursache findet sich eine Degeneration des Bindegewebegerüstes unter der Haut. Die Bindegewebefasern haben ihre Festigkeit verloren und können wie ein Gummi langgezogen werden, was die gefühlten Phänomene erklärt. Hormonelle Veränderungen sind neben der Konstitution und der altersbedingten Degeneration die Hauptursache. Diese Faktoren führen auch dazu, dass die Flüssigkeit im Gewebe abnimmt, was das Gefühl erklärt, das Bindewebe sei leer. Dieses Erscheinungsbild wird auch Cellulite Grad 2 genannt, die Cellulite ist hier bereits im Stehen sichtbar.

Als Dellencellulite wird das Hautbild bezeichnet, das durch grosse unregelmässige Vertiefungen auffällt. Dabei entsteht das Gefühl, die Verklebungen würden die Haut nach unten ziehen. Als Ursache findet sich eine weitere Degeneration der Unterhautbindegewebefasern, die sich teilweise verhärten und somit verkürzen.

Dieser Typ wird Cellulite Grad 3 genannt; hierbei ist die Cellulite nicht nur im Stehen, sondern auch im Liegen sichtbar. Häufig geht dieser Cellulitetyp mit schlaffer Cellulite einher.

 

Welchen Cellulite Grad haben Sie?

 

Behandlungsansätze

Cellulite in Kombination mit diätresistenten Fettpolster